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Brustschildmarken sammeln ohne dickes Portemonnaie

Moderator: Rüdiger


Beitrag Do 11. Jan 2018, 00:47

Beiträge: 7569
Diese Ganzsache MiNr. P 1 lief am 15.03.1875, also während der Zeit der Markwährung, innerhalb des Elsass von NIEDERBRONN nach STRASSBURG:

IMG5.jpg
Dieses Exemplar kostete 20,85 € inklusive Porto:

https://www.ebay.de/itm/NIEDERBRONN-Els ... 2749.l2649

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Diese nach rechts oben dezentrierte MiNr. 19 mit Plattenfehler XXIII a wurde am 31.03.1873 entwertet per nachverwendetem Braunschweig-Zweikreisstempel HELMSTEDT:

IMG5.jpg
Dieses Exemplar kostete 5,49 € inklusive Porto:

https://www.ebay.de/itm/D-R-1872-MiNr-1 ... 2749.l2649

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Paketbegleitbrief zu einem Paket mit einem Gewicht von 16 Pfund 300 Gramm, gelaufen am 31.01.1873 von NEUSTADT A. D. ORLA nach Zeitz, frankiert per Mischfrankatur MiNr. 19 + 20:

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Diese Frankatur gehört laut MICHEL zu den "besonderen Frankaturen" und wertet 80 MICHEL-€.

Dieses Exemplar kostete 19,99 € inklusive Porto:

https://www.ebay.de/itm/1873-Paketbegle ... 2749.l2649"

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Nunmehr ist das fiktive sechste Sammeljahr "Brustschilde" abgeschlossen und wir haben in dieser Zeit 200 Sammelstücke zusammentragen können.

Es ist wie man sieht problemlos möglich, eine solche Sammlung mit 10 € pro Sammelstück gleich 10 € pro Woche aufzubauen.

Kauft man bei ebay, so kann man laufend unter mehr als 5000 aktuellen Angeboten zum Thema "Brustschilde" das passende Stück auswählen.

Hat man bereits etwas mehr Erfahrung gesammelt, dann macht das Stöbern auf Tauschtagen und Börsen ebenfalls sehr viel Spaß und man kann hier günstiger einkaufen als bei ebay und ab und zu echte Schnäppchen machen, wie hier bereits gezeigt wurde.

Ich werde das Einkaufsmix daher beibehalten und habe vor, Euch hier die weitere Entwicklung einer solchen Sammlung bis zum Abschluß des zehnten Sammeljahres zu zeigen.

Wie immer nach Abschluß eines fiktiven Sammeljahres hier ein Ausschnitt aus der Sammlung. Für heute habe ich die vier sächsischen Bahnpoststempel ausgewählt, die zusammen ein Albumblatt gut füllen werden:

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Und nun?

Laßt uns aufbrechen ins fiktive siebte Sammeljahr "Brustschilde", mal sehen, was wir alles an Neuem entdecken werden...

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Zum Einstieg in das fiktive siebte Sammeljahr hier eine Mischfrankatur der MiNr. 4 + 5 auf der Vorderseite eines Paketbegleitbriefes, aufgegeben am 06.11.1872 in BAUTZEN, wo ein nachverwendeter sächsische Zweikreisstempel zur Entwertung diente, angekommen am 07.11.1872 in GÖRLITZ:

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Dieses Exemplar kostete 23,99 € inklusive Porto:

http://www.ebay.de/itm/Brustschild-Mi-N ... 2749.l2649

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Postkarten mit Antwortkarte sind uns allen ein Begriff; in diesem speziellen Falle haben wir es quasi mit einem "portofreien Dienstbrief mit portofreiem Antwortdienstbrief" zu tun!

Hier Scans des relevanten Teils des Briefbogens von beiden Seiten:

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Faltet man den Briefbogen in die eine Richtung, dann entsteht dieser nach Braunscheig adressierte, am 08.02.1875 in FRANKENHAUSEN aufgegebene Dienstbrief:

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Bei dem Kreisstempel FRANKENHAUSEN handelt es sich um einen Übergangsstempel in Sonderform der OPD Erfurt nach Michel Type II/8/1 EA (=K1 Antiquaschrift).

Faltet man den Briefbogen in der anderen Richtung, dann entsteht der nach Frankenhausen adressierte, in BRAUNSCHWEIG BAHNHOF aufgegegebene Antwort-Dienstbrief:

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Bei dem Zweikreisstempel BRAUNSCHWEIG BAHNHOF handelt es sich um einen nachverwendeten Brunschweig-Stempel.

Dieses Exemplar kostete 6 € inklusive Porto:

http://www.ebay.de/itm/BRAUNSCHWEIG-187 ... 2749.l2649

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Beim heutigen Tauschtag in Aachen konnte ich diesen Beleg für 0,50 € aus einer Grabbelkiste befreien:

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Es handelt sich um ein Formular "Postkarte", aufgegeben am 15.12.1872 in LAHR in Baden.

Als Frankatur kann zu dieser Zeit lediglich eine Brustschildmarke gedient haben, die jedoch leider nicht mehr vorhanden ist!

Immerhin wurde rückseitig in MARKIRCH im Elsaß als Ankunftstempel ein Hufeisenstempel mit eingedrehten Enden abgeschlagen, weshalb ich diesen ramponierten Beleg mitgenommen habe:

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Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Mo 15. Jan 2018, 00:25

Beiträge: 7569
Beim Stichwort Aachen gleich wieder ein Griff in die Tüte mit Marken für Stück 1 € vom dortigen Großtauschtag im letzten Jahr.

Heute eine MiNr. 23 a, die, sofern ich den Stempel richtig deute, am 26.11.1873 per Kreisstempel WALDKIRCH entwertet wurde:

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Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Als Frankatur auf diesem Brief von Düssseldorf nach Belgien dienten zwei Stück der MiNr. 4 am 12.01.1872 als MeF:

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Rückseitig finden sich drei Tagesstempel vom 13.01.1872, ein Zweikreisstempel als Grenzübergangsstempel sowie zwei Zweikreisstempel GAND = Gent.

Bei dem kleinen Kreisstempel "25" handelt es sich um einen Briefträgerstempel aus Gent.

Dieser Beleg kostete 39,99 € inklusive Porto:

http://www.ebay.de/itm/DR-Brustschild-1 ... 2749.l2649

Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 7569
Auch heute wieder ein Griff in die Tüte mit Marken für Stück 1 € vom Großtauschtag in Aachen im letzten Jahr.

Heute eine weitere MiNr. 23 a, die, sofern ich den Stempel richtig deute, per Kreisstempel OBERPRECHTHAL entwertet wurde:

IMG5.jpg
Leider ist diese Marke durch Büge und einen Einriß stark beschädigt und der Stempelabschlag ist auch nicht so toll.

Für mein Empfinden ein reiner Lückenfüller, der nicht allzu lange in der Sammlung verbleiben wird, sondern durch ein besser erhaltenes Stück ausgestauscht werden wird.

Liebe Grüße
Rüdiger

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