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Bauwerke und Denkmäler - die letzte Dauerserie der DDR

Moderator: Rüdiger



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Wie eben schon geschrieben, die Rollengrösse war 1000 Stück. Hier habe ich nun eine Marke mit der Nummer 2000!!! Da muss der Einsteller das Zählwerk aber völlig verdreht haben! Dieses Nummer darf es eigentlich gar nicht geben!!! Leider habe ich nur diese eine Marke seinerzeit auf einem Tauschtag gefunden, es wäre interessant zu wissen, ob es somit auch Nummern über 1000 bis 1990 gibt. Bislang sind die mir noch nicht begegnet.

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Weiter oben habe ich schon geschrieben, es gibt nichts, was es nicht gibt. Und das trifft bei meinem letzten Schaustück absolut zu! Hier haben wir die Nummer 0000! So etwas kann es normalerweise auch nicht geben, aber wie wir sehen:

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Und mit dieser "Phantommarke" (...was ist das jetzt, ein Rollenanfang? Ein Rollenende? Eine Marke zwischen Anfang und Ende? Oder...???) möchte ich mein Kuriositätenkabinett beschliessen. Es lohnt sich also immer bei dieser Serie die Augen offen zu halten. Da ist bestimmt noch einiges zu entdecken.


Beste Grüsse

Bernd


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Vielen Dank fürs Zeigen der abartigen Rollenmarken! ;)

Heute zeige ich einmal ein Telegrammformular, frankiert mit etlichen Sondermarken neben dem Höchstwert der Dauerserie. Das Telegramm hatte seinen Empfänger in Vietnam!

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Gruß Rainer
Meine Leidenschaft: moderne Postgeschichte bis 1965 und Dauerserien :D


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Brief per Eilboten vom 6.7.1990 von Eisenach nach Kassel mit einer Marke zu 200Pf und einer Marke zu 50Pf der Dauerserie "Bauwerke und Baudenkmäler". Das Porto betrug vom VGO: Brief bis 20g 50Pf, Eilboten 200Pf, zusammen also 250Pf.

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rückseitiger Ankunftsstempel Kassel


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Markenheftchenblatt MiNr 21 und eine 20Pf-Marke aus der DS "Frauen" der Deutschen Bundespost auf einem Einschreibebrief von 21 bis 50 Gramm (Porto Brief 170Pf, Einschreiben 250Pf zusammen 420Pf) von Sindelfingen nach Kassel. Der Brief wurde mit dem Sonderstempel Tag der Briefmarke 1990 bei der Messe in Sindelfingen abgestempelt.

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Markenheftchenblatt MiNr 20 und eine 60Pf+30Pf-Wohlfahrtsmarke aus dem Jahr 1979 der Deutschen Bundespost auf einem Wertbrief von Erfurt nach Schauenburg. Das Porto betrug für einen Brief bis 20 Gramm im VGO 50Pf, dazu kommen 200Pf Wertgebühr und 50Pf für je 500DM Wertangabe, zusammen also 300Pf.

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Senkrechtes Paar vom rechten oberen Eckrand der Marke zu 50 Pf der Dauerserie "Bauwerke und Baudenkmäler" (MiNr 3346) auf einem Brief vom 1.4.1991 von Rostock nach Schauenburg. Dieser Brief dokumentiert den ersten Tag des "Normaltarifs" für einen Brief bis 20 Gramm. Am 31.3.1991 ist der Sondertarif im VGO abgelaufen.

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Hallo zusammen,

die letzte Dauerserie der DDR, diese bereits in DM-Währung, habe ich auf 2 Stempelvorlagen erhalten können. Sie wurden mit dem Sonderstempel zum letzten Gültigkeitstag der Berlin-Postwertzeichen gestempelt. Das war ja auch gleichzeitig der letzte Gültigkeitstag der DDR-Marken und diese Marken der letzten Dauerserie waren ja in ganz Deutschland gültig. Interessant hieran sind die Marken, die auch Randstücke haben. Die beiden Karten habe ich für je 40 Cent aus einer Grabbelkiste befreit. Wenn man dann mal bedenkt, dass der Postpreis 11 DM war, das sind umgerechnet 5,60 €. Hätte man sich damals die Marken gekauft, hätte man jetzt 4,80 € „Verlust“ gemacht. Darüber darf man eigentlich gar nicht nachdenken…

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Beste Grüsse

Bernd


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Hallo zusammen,

das Folgende gehört wieder in zwei Kategorien: Einmal in „Augen auf bei Tausch und Kauf“ und zum zweiten in die Thematik DDR.

Zuerst einmal die Bilder der Belege, um die es gehen soll:

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Was fällt uns daran auf? Richtig, das alles sind Einschreibbriefe, die mit einem Einschreibzettel versehen wurden. Als Frankatur dient die Marke Mi.Nr. 3346 zweimal als 5-er- bzw. einmal als 4-er-Streifen. Merkwürdig ist nun, dass keine Anschrift auf den Briefen steht. Es sind auch keine Spuren im Adressfeld von einem eventuellen Aufkleber oder Bleistift sichtbar. Die beiden Belege mit den 5-er-Streifen wurden am 6.8.90 in (Ost-)Berlin-53 gestempelt, der 4-er-Streifen am 2.10.90 in (Ost-)Berlin 57.


Nun kommt das nächste Kuriose: Bei den beiden Belegen aus Berlin 53 befinden sich inliegend noch jeweils ein Einlieferungsschein, auf dem zwar ein Tagesstempel abgeschlagen wurde, aber auch wiederum kein Empfänger vermerkt ist.

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Ausserdem fehlt hier jeweils die Einschreib-Nummer vom Einschreib-Zettel. Und der Einschreib-Zettel hat noch nicht einmal eine Beschriftung der Poststelle, er trägt nur die laufende Nummer.

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