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Versuchs-Einschreibzettel und -stempel

Moderator: Rüdiger



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1957 in Frankfurt am Main 1, 1958/59 in Düsseldorf erfolgte der 1. Versuch mit R-Nummernzettel.

Der auf der Sendung geklebte neue Einschreibezettel und der Einlieferungsschein waren ursprünglich miteinander verbunden.

Aus der 1. Versuchsphase am 02.09.1957 in Frankfurt aufgegebener Einschreibebrief nach Berlin. Da das Porto voll verklebt wurde der Gebührenhinweis *000, es sind also auch markenlose Belege denkbar.

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Auch der Brief aus Düsseldorf vom 10.10.1958 ist voll frankiert

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Erst 1962 wurde ein 2. Versuch durchgeführt, jetzt wurde der Einschreibstempel direkt auf dem Umschlag aufgeschlagen. Selbstverständlich erhielt auch der Einlieferungsschein einen solchen Stempel, der Numerator wurde nach jedem 2. Stempelabschlag automatisch um 1 Stelle erhöht. Dieser Test war umfangreicher, die Versuchspostämter waren:


Düsseldorf 1

Frankfurt am Main 1

Augsburg 2

Oberstdorf

Göppingen

Stuttgart 1

Würzburg 1

Hamburg 12

Hamburg 36

Hamburg-Lokstedt

Bremen 1

Delmenhorst

Heidelberg

Mannheim 1

Weinheim, Bergstr
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Einschreibebrief vom Postamt Düsseldorf 1 / 19.3.1962

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Die selbe Empfängerin in Göttingen, auch in dieser Zeit gab es interessierte Sammler. ;)
Einschreibebrief aus Frankfurt am Main 1 / 17.3.1962

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Beim Postamt Göppingen war der Schalterbeamte wohl etwas überfordert mit diesem neumodischen Zeugs! :roll:
Der Einschreibstempel wurde kopfstehend aufgeschlagen, außerdem wurde vergessen, das Datum umzustellen.
Abgangsdatum lt. R-Stempel 13.4.1962, lt. Tagesstempel 14.4.1962

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Hamburg-Lokstedt / 1.3.1962
Leider ist der Tagesstempel (und nur so kann man das Postamt erkennen) unsauber abgeschlagen, dafür mit Einlieferungsschein

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Stuttgart 1 / 7.3.1962
Auch für diesen Beleg habe ich den passenden Einlieferungsschein.

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Einen habe ich auch noch anzubieten:

Hamburg 12 vom 7.5.62, leider ohne Einlieferungsschein

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Diese Belege werden recht selten angeboten, und wenn man nicht bereit ist, die auf Real-Auktionen geforderten Preise von > 70,- € + Aufgeld zu bezahlen dauert es eine Weile, bis man wieder einmal einen fehlenden Beleg entdeckt.
Hier jetzt einen Bedarfsbeleg aus Oberstdorf an die Witwen- und Waisenkasse München.

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Beitrag So 27. Jul 2014, 18:00

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"Immer dieses moderne Gedöns!" mag der Schalterbeamte gedacht haben, als in Frankfurt die ersten Einschreib-Versuchs-Zettel eingeführt wurden. (siehe Beitrag #1)
In alter Gewohnheit nahm er einen Einschreibezettel und verklebte diesen ohne das er vorher entsprechend bedruckt wurde. So fehlten neben Ausgabepostamt auch das Datum und die Einschreibenummer. Der Versuch, den bereits verklebten R-Zettel zu entfernen schlug fehl, das Zeug klebt wie der Teufel. :D
So blieb dem Schalterbeamten nur noch, einen weiteren R-Zettel zu bedrucken und zu verkleben.

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Bedarfs-Einschreibe-Ortsbrief bis 20 g innerhalb Frankfurts

Gruß Rainer
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