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Dauerserie Burgen und Schlösser, Ausgabe Berlin

Moderator: Rüdiger



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Die Motive der MiNrn. 587 (Burg Gemen) und 614 (Schloß Wolfsburg) als Wertstempel auf einer PrivatGanzsache.
PrivatGS Burgen undSchlösser 25&40-2.jpg


Liebe Grüße
Matthias


Beiträge: 2541
Hier eine EF der MiNr. 614 als tarifgerechter Berliner Ortsbrief.
BuS Berliner 40er - 2.jpg
BuS Berliner 40er - 1.jpg


Der Umschlag ist nicht zugeklebt worden.

Liebe Grüße
Matthias


Beiträge: 3034
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Hallo zusammen,

zur Serie Burgen und Schlösser habe ich einen Neueingang zu verzeichnen:

Eine Drucksache, frankiert mit einer Marke zu 50 Pf Wasserschloss Inzlingen, gestempelt Berlin 11 am 20.2.85. Unter der Marke klebt ein Stück, das es bei den heutigen Rollenmarkenausgaben nicht mehr gibt: Ein Stangendeckel. Zu der Zeit waren Rollenmarken noch mit Banderolen versehen und es lagen immer 10 Rollen in einer „Stange“. Das waren halt die 10 Rollen übereinander mit Plastikfolie ummantelt und an deren Enden klebte jeweils solch ein „Stangendeckel“. Da konnte in der Wertzeichenstelle der Bedienstete gleich erkennen, was in der Stange enthalten war. Diese Stangendeckel wurden auch meist vom Schalterpersonal achtlos mit der Plastikfolie zusammen entsorgt und gelangten immer nur auf bohrende Nachfrage der Sammler in die Sammlerhände. Der Beleg ist ein schönes Gimmik für die Rollenmarkensammlung.

132a.jpg



Beste Grüsse

Bernd


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Dieser Wertbrief von 51g wurde am 18.4.1982 bei einem Sonderpostamt in Wissen aufgegeben und nach Lippstadt befördert. Zur Frankatur wurde ein Achterblock der 50Of Marke "Wasserschliss Inzlingen" (MiNr 615 A) verwendet. Auf einem Wertbrief durften eigentlich die Marken nur als Einzelstücke verklebt werden was hier aber nicht beachtet wurde. Das Porto wurde wie folgt berechnet: Porto für einen Brief bis 50g (die Toleranz zur nächsten Portostufe betrug 1g!) + Sonderleistung Wert bis 500DM 300Pf.

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Beiträge: 23283
Wohnort: Trier
Wertbrief mit 25g vom 14.2.1980 von Lippstadt Bach Oostende (Belgien) mit einem waagerechten Fünferstreifen der 40Pf-Marke "Renaissance-Schloss Wolfsburg" (MiNr Berlin 614), einem waagerechte Viererstreifen der Marke zu 50Pf "Wasserschloss Inzlingen" (Berlin MiNr 615A), einem senkrechten Paar der 40Pf-Marke "Renaissance-Schloss Wolfsburg" (Bund MiNr 1037) und einer 60Pf Marke "100 Jahre Rechtschreibelexikon von Konrad Duden" (MiNr 1339)
frankiert. Das Porto betrug für einen Brief bis 50g 150Pf und für die Zusatzleistung Wert 500DM für die ersten 200DM 230Pf und darüber je 200DM 80Pf, also noch 2 x 80Pf. Zusammen waren dies 540Pf. Der Brief ist also portogerecht frankiert. Die verklebten Marken sind alle am 14.2.1980 erschienen. Leider ist das Datum wegen der auf der Rückseite angebrachten Siegel nicht lesbar, jedoch lässt der Ankunftsstempel Oostende vom 15.2.1980 keine anderes Versanddatum zu.
Da der Brief in Oostende wegen falscher Anschrift nicht zugestellt werden konnte, wurde er an den Absender zurück geschickt. Dafür wurden für die Sonderbehandlung als Wertbrief der Inlandstarif von 300Pf bei der Zustellung an den Absender als Nachgebühr kassiert.

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Wertbrief mit 35g vom 14.2.1980 (?) von Lippstadt Bach Oostende (Belgien) mit einem waagerechten Dreierstreifen der 40Pf-Marke "Renaissance-Schloss Wolfsburg" (MiNr Berlin 614), einem waagerechte Dreierstreifen der Marke zu 50Pf "Wasserschloss Inzlingen" (Berlin MiNr 615A), einem senkrechten Paar der 40Pf-Marke "Renaissance-Schloss Wolfsburg" (Bund MiNr 1037, hinter dem Retour-Aufkleber) und einem senkrechten Paar der 50Pf Marke "Wasserschloss Inzlingen" (Bund MiNr 1038) sowie jeweils einer weiteren Marke zu 40Pf und 50Pf der beiden Bund-Marken frankiert. Das Porto betrug für einen Brief bis 50g 150Pf und für die Zusatzleistung Wert 500DM für die ersten 200DM 230Pf und darüber je 200DM 80Pf, also noch 2 x 80Pf. Zusammen waren dies 540Pf. Der Brief ist also portogerecht frankiert. Die verklebten Marken sind alle am 14.2.1980 erschienen. Leider ist das Datum wegen der auf der Rückseite angebrachten Siegel nicht lesbar, jedoch lässt sich vermuten, dass auch dieser Brief am Ausgabetag verschickt wurde. Der Ankunftsstempel Salzburg trägt das Datum vom 18.2.1980. In Salzburg wurde ein Aufkleber "Zollstellungsfrei" auf der Vorderseite angebracht.
Da der Brief in Salzburg nicht zugestellt werden konnte, wurde er an den Absender zurück geschickt. Dafür wurde für die Sonderbehandlung als Wertbrief der Inlandstarif von 300Pf bei der Zustellung an den Absender als Nachgebühr kassiert.

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Hallo zusammen,

von der 40 Pf-Marke in braun kann ich noch drei Belege zeigen:

Zum ersten ein Luftpostbrief mit einem senkrechten Paar vom linken Bogenrand mit Bogenzählnummer und einer Marke zu 25 Pf der Ausgabe Bund. Gestempelt wurde in Mannheim am 11.10.81 und zusätzlich auf der 25 Pf-Marke noch ein Stempel Berlin 44 „nachträglich entwertet“ vom 19.11.81. Da war der Brief trotz der Luftpost noch ganz schön lange unterwegs…

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Der zweite Beleg ist ein Ersttagsbrief. Die Marke aus der linken oberen Bogenecke wurde am 14.2.80 mit dem passenden Berlin-Ersttagssonderstempel entwertet und hat noch links unten das Anlagezeichen.

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Der dritte Beleg ist ein Einschreiben ins Ausland, nach Dänemark. Neben einer Sondermarke zu 60 Pf kleben noch ein senkrechtes Paar der 40 Pf- Marke vom linken Bogenrand mit Bogenzählnummer sowie je eine Marke zu 40 und 50 Pf vom linken Bogenrand ohne weitere Bedruckung auf dem Brief. Gestempelt wurde er in Berlin 372 am 16.2.80.

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Und von der 50 Pf-Marke in grün kann ich auch noch zwei Belege zeigen:

Einmal ein waagerechtes Paar auf einem Standartbrief zu 1 DM, gestempelt am 10.7.1991 in Hamburg:

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